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Das österreichische Fußballmärchen ist weiblich

August 2, 2017

 

Momentan verzaubert das österreichische Frauennationalteam nicht nur uns ÖsterreicherInnen mit ihrem Auftritt bei der UEFA Women’s EURO 2017 in den Niederlanden – die Sympathie für unsere erfolgreichen Fußballerinnen schwabte spätestens nach dem rot-weiß-roten Gruppensieg auf ganz Europa über und hat sich nach dem Halbfinaleinzug in totale Euphorie ausgeweitet.

 

Und dabei verzaubern uns diese Mädels nicht nur auf sondern auch außerhalb des Platzes. In den sozialen Netzwerken erzielen vor allem Videos der mittlerweile berühmten Kabinenpartys höchste Reichweiten. Diese Mädels muss man einfach lieben! Ich selbst war glücklicherweise bei drei Spielen live dabei. Zuerst beim sensationellen Untentschieden gegen den mittlerweile ausgeschiedenen Favoriten Frankreich, dann beim souveränen Sieg über Gruppengegner Island (der gleichzeitig den Gruppensieg fixierte) und schlussendlich noch beim spannenden Viertelfinaltriumph über Spanien. Ganz Europa singt dank unserer Fußballheldinnen Rainhard Fendrichs „I am from Austria“. 

 

Dass dieses Team jetzt die Früchte der jahrelangen harten Arbeit tragen darf bereitet einfach Freude. Mit Dominik Thalhammer wurde der Frauenfußball in Österreich vor gut 5 Jahren neu ausgerichtet. Es gab ein Ziel und es gab einen Plan und dann begann ein langer Weg mit viel Arbeit und Disziplin. Und Österreich zollt dieser Arbeit jetzt mit der Unterstützung der Fans vor Ort und den Fernsehgeräten jene Wertschätzung, die sich dieses Team mehr als verdient hat. Bleibt nur zu hoffen, dass auch der heimische Fußballbund die Wertschätzung für den Frauenfußball in Taten ummünzt und diesen tollen Sport mehr Ressourcen zur Verfügung stellt als bisher.  „Die Zukunft des Fußballs ist weiblich“, sagte einst schon Sepp Blatter und auch wenn man ihm sonst nicht viel Gutes anrechnen kann aber hier lag er ausnahmsweise mal richtig.

 

Auch beim ORF ist das Potential des Frauenfußballs angekommen und dieser hat mit seiner Berichterstattung einen wichtigen Teil dazu beigetragen, dass diese sympathischen Frauen Österreich näher gebracht wurden. Noch dazu hat man mit Elisabeth Tieber eine äußerst kompetente Expertin im Team, die den/die ZuseherIn nicht nur informiert sondern auch bildet. Ein sehr erfrischendes Pendant im Gegensatz zum Männerfußball bei dem man diese Kompetenz in der Live-Berichterstattung oftmals vermisst.

 

Wozu Österreichs Frauennationalteam noch fähig ist? Wir lassen uns überraschen aber feststeht jetzt schon, dass diese Mädels etwas ausgelöst haben auf das Österreich seit Jahren wartet. Ich freue mich auf das Halbfinalspiel morgen gegen Dänemark – egal was passiert ich bin und bleibe ein Fan dieser Truppe! #OneHeartOneGoal

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