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Interview Michi Herlbauer

August 29, 2017

 

Michi, erzähl mal wer du bist und woher du kommst?

 

Ich bin Michi Herlbauer, Profi-Triathletin mit Leib und Seele, spezialisiert auf Mittel-und Langdistanz. Ich komme ursprünglich aus Engerwitzdorf (Oberösterreich) und habe 5 Jahre in Graz studiert (Gesundheits- und Pflegewissenschaft). Die Liebe hat mich dann 2010 nach Salzburg verschlagen, wo ich nun gemeinsam mit meinem Mann Daniel in Hallein lebe.

 

Machst du schon immer Sport?

 

Als Kind war ich eher gemütlicher unterwegs und meine Eltern mussten mich zum Sport erst etwas animieren. Mit ca. 7 Jahren kam ich dann zum Schwimmverein, um gut schwimmen zu lernen und von da an nahm meine Sportbegeisterung von Jahr zu Jahr zu. Ich begann dann auch bei Laufbewerben mitzumachen und mit 14 Jahren bestritt ich schließlich meinen ersten Kinder-Triathlon! Seither geht es nicht mehr ohne ;-)

 

Wie bist du eigentlich zum Triathlon gekommen?

 

Da bin ich eindeutig familiär vorbelastet! Mein großer Bruder war selbst Triathlet und mein Vater Duathlet und Marathonläufer. Ihre Begeisterung im Training und bei den Wettkämpfen war ansteckend! Wie gesagt, bin ich zunächst nur geschwommen und gelaufen. Durch einen Schultriathlon habe ich dann die Liebe zum Mix aus den drei Disziplinen entdeckt.

 

Wie war der erste Iron Man für dich?

 

Mein Ironman-Debut werde ich sicher nie vergessen: der Ironman Austria 2014. Ich war schon öfters als Zuschauerin beim Ironman in Kärnten an der Strecke, hätte mir aber nie gedacht, dass ich diese Distanzen jemals schaffen würde. Ich hatte ein super Rennen und eines der schnellsten Ironman-Debuts überhaupt (08:59:57) und wurde 5.

Auch für meinen Mann Daniel war es sein erster Ironman. Es war genial, diese besondere Erfahrung gemeinsam zu machen!

 

Wie empfindest du es körperlich so stark an deine Grenzen zu gehen? Was treibt dich an?

 

Einer meiner Lieblingssprüche ist: „Life begins at the end of the comfort zone“...das trifft es ganz gut...Ironman ist eine Extrembelastung - physisch und psychisch. Genau das reizt mich! Man lernt sich und seinen Körper extrem gut kennen und dass man niemals aufgeben darf. Ich bin überzeugt, dass Leistungsport eine tolle Lebensschule ist!
...und was treibt mich an? Mein Mann ;-) ...nein, im Ernst: mich treiben Ziele an, sowie das schöne Gefühl, wenn man es über die Ziellinie geschafft hat und der Wille, mich immer weiter zu entwickeln und zu verbessern.

 

Wie bist du auf I believe in you gekommen?

 

Ich habe von Projekten anderer Sportkollegen gehört und bin dadurch auf I believe in you aufmerksam geworden. Ich muss zugeben, dass ich dem Crowdfunding erst etwas skeptisch gegenüber war! Aber mir gefiel der Gedanke, dass man seinen Unterstützern Gegenleistungen für ihr Investment anbieten kann!

 

 

Was genau ist dein Ziel beim Iron Man?

 

Mein Ziel bei der Ironman WM auf Hawaii ist es, mein Potential voll auszuschöpfen und meinen 18. Platz aus dem Vorjahr zu verbessern. Ein Traum wäre natürlich eine Top 10 Platzierung. Aber ich habe wie immer großen Respekt vor der Distanz und den vorherrschenden Bedingungen. Die Insel ist wunderschön, kann aber sehr gnadenlos sein - sprich Himmel und Hölle! Ich werde mich daher wie immer auf mein Rennen konzentrieren, mein Bestes geben und sehen was am Ende rauskommt!

 

 

 

 

Was ist dein Ziel nach dem Iron Man?

 

Nach dem Ironman auf Hawaii mache ich definitiv mal ein, zwei Wochen Urlaub :-) ...
Wie es dann weitergeht wird sich zeigen. Ziele habe ich noch genug! Aber erstmal konzentriere ich mich voll und ganz auf die WM am 14.10. und mache mir keine Gedanken über danach! 

 

 

 

Wir bedanken uns herzlich für das Gespräch Michi!

 

 

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